Sehr erwartete Rückkehrer, einige Überraschungen und Entscheidungen, über die schon jetzt viel gesprochen werden wird. Zwischen unverzichtbaren Führungsspielern und neuen Gesichtern, die bereit sind, die Hierarchie durcheinanderzuwirbeln, nimmt der Wettbewerb nach und nach Gestalt an.
Argentinien präsentiert seinen Kader: Das Ende einer Ära, Zeit für die nächste Generation!
Argentinien, als erste Nation, die ihren Kader bekannt gibt, läutet eine historische Wende ein. Die Rücktritte der Legenden Pablo Alvarez, Reinaldo Garcia und Valentin Grimalt machen den Weg frei für eine vielversprechende neue Garde. Zu den Gesichtern dieses Aufbruchs zählen die „Mauer von Monza“ Juan Velazquez und der „Bulldozer“ von CP Calafell, Jeronimo Garcia. Schließlich krönt die Liste die vorbildliche Karriere von Franco Platero (UD Oliveirense): Mit 33 Jahren übernimmt der Verteidiger den Staffelstab von seinem Bruder Matias und wird erstmals das Trikot der Albiceleste tragen.
Angola: Mit der Ankunft von Tomas Cardoso wächst der Ehrgeiz
Auch Angola zeigt seine Ambitionen mit einem Kader, der Erfahrung mit einer offensiven Verstärkung von Gewicht verbindet. Der unermüdliche Torjäger des HC Dinan-Quévert, Tomas Cardoso, feiert einen bemerkenswerten Einstand in diesem vielversprechenden Aufgebot. Er stößt zu den Säulen der Auswahl, Centeno, Nery und „Big“ Mendes, um eine Mannschaft zu formen, die entschlossen ist, die Welthierarchie durcheinanderzubringen. In diesem Jahr wollen die Palancas Negras alles geben, um sich an die Topteams heranzukämpfen und das beste Resultat ihrer Geschichte zu erreichen.
Italien: Platz für die Jugend und ein Hauch von Revolution
Italien schlägt für diese neue Ausgabe einen radikalen Kurswechsel ein. Um seine Führungsspieler Cocco, Verona und Gavioli, die durch einen kräftezehrenden Kalender belastet sind, zu schonen, hat sich der Nationaltrainer entschieden, auf seine gewohnten Stützen zu verzichten. Diese strategische Umstellung zielt vor allem darauf ab, die Widerstandsfähigkeit des Nachwuchses auf internationaler Bühne zu testen. Das Ergebnis: ein stark veränderter Kader, in dem nicht weniger als drei Spieler und ein Torhüter kurz davorstehen, ihr allererstes Länderspiel im Trikot der Squadra Azzurra zu bestreiten.
Frankreich: Kontinuität als Leitmotiv für eine Revanche auf Weltebene
Für diese neue Kampagne setzt das französische Trainerteam auf Stabilität und behält das Gerüst der Euro 2025 bei. Obwohl die Gruppe unverändert bleibt, stärken zwei bemerkenswerte Anpassungen den Kader: Thibault Colin meldet sich nach seiner Verletzung eindrucksvoll zurück, während Nathan Gefflot, derzeit bester Torschütze der französischen Meisterschaft mit La Vendéenne, seinen Platz in voller Form wieder einnimmt. Die unverzichtbaren Brüder Carlo, Roberto und Bruno werden einmal mehr die Taktgeber dieses Kollektivs sein. Als ernsthafte Titelanwärter sind die Bleus auf Revanche aus, nachdem sie vor zwei Jahren das Finale nur knapp gegen Argentinien verloren haben.
Die letzten Giganten halten sich bedeckt
Während Argentinien, Italien, Angola und Frankreich ihre Karten bereits offengelegt haben, bleibt das Rätsel für den restlichen Teilnehmerkreis bestehen. Die Blicke richten sich nun auf die Stäbe der Schweiz, Spanien und Portugal, die die Namen derjenigen, die auf der Bahn von Pierrier stehen werden, noch nicht bekannt gegeben haben.
Auch beim Montreux HC heißt es warten: Der Gastgeberklub hält seine offizielle Zusammensetzung weiterhin zurück – womöglich mit kleinen Überraschungen. Zwischen Last-Minute-Strategien und Formtests könnten diese vier Teams die Prognosen schon bei ihrer Bekanntgabe durcheinanderbringen.
Der Countdown läuft. Sobald die Kaderlisten veröffentlicht sind, werden wir da sein, um sie zu analysieren.
